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7. REMAS - 05.05.2018

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  BERLIN KALI GROUP

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BERLIN KALI GROUP

Welcome - Willkommen bei der BERLIN KALI GROUP.

Wir sind eine Gemeinschaft von Trainierenden mit dem Ziel gemeinsam mit- und voneinander zu lernen. Unsere Mitglieder sind aufgeschlossen und Kritik an anderen Stilrichtungen, Personen, Schulen und Verbänden ist uns fremd. Die Atmosphäre beim Training ist freundlich, familiär und hilfsbereit. Sie wird von Respekt gegenüber den Mitschülern und Trainern geprägt. Wir konzentrieren uns im Training auf die gemeinsamen Übungen und geben störenden Gedanken, Egoismus und Unbeherrschtheit keinen Raum. Gemeinsame Aktionen ausserhalb der Trainingszeit unterstreichen den Zusammenhalt unserer Gruppe.

Das Kali Training der BERLIN KALI GROUP am Standort X-STEP orientiert sich seit 1998 an dem Dachverband und Programm der IKAEF und wird inhaltlich durch den Stil Kali Silat Evolution geprägt. Eine Mitgliedschaft im Verband ist freigestellt.

Kali Silat Evolution hat als Stil seine Wurzeln in den Kampfkünsten Südostasiens mit dem Schwerpunkt Philippinen. Die IKSA (International Kali Sikaran Association) sowie die IKAEF (International Kali Arnis Eskrima Federation) vereinigen unter ihrem Banner noch weitere Stile, wie Inayan Escrima, Dumog, Doce Pares, Cinquo Tero, Suntukan und Kombatan und haben Mitglieder und Trainingsgruppen weltweit.

Die Techniken des Kali Silat Evolution sind von der Geschichte Südostasiens beeinflusst, insbesondere vom Reich Majapahit. Das Majapahit war das letzte große Hinduimperium (1293-1500) und sein Symbol war der Stier. Der Stier selbst war ein Symbol für Stärke und Kraft. Der Kreis auf dem Kopf des Stiers war das Symbol für geistige Stärke.

Die Kampfkünste der Philippinen haben unterschiedliche Namen (u.a. Kali, Arnis und Escrima), behandeln aber in der Regel: Stock- und Messertechniken sowie waffenloses Kämpfen. Ein Hauptunterschied zu bspw. japanischen Stilen besteht durchaus darin, dass die Waffentechniken nicht nur von Anfang an Teil des Trainings, sondern auch Bewegungsgrundlage für viele leere Hand, bzw. Stein- oder Stift-in-Hand-Anwendungen sind. Die Effektivität der philippinischen Stile, insbesondere im Bereich Stock und Messer, ist in der Kampfkunstwelt allgemein anerkannt. Die besten Krieger des Majapahit kamen jedoch nicht nur von den Philippinen, sondern aus ganz Südostasien, so auch aus Thailand und Indonesien.

Die Trainingsinhalte des Stils Kali Silat Evolution / IKAEF sind für jeden Aktiven geeignet, der bereits eine Kampfsportart betreibt und nicht nur Ergänzung im Waffenbereich sucht. Auch Neueinsteiger können hier von Grund auf eine Kampfsportart erlernen.
Die Trainingsinhalte sind in unterschiedliche, nacheinander aufbauende Phasen unterteilt. Insbesondere werden folgende Bereiche gelehrt:

Doppelstock

Im Doppelstockprogramm werden beidhändige Schlagmuster geübt. Anfangs werden feste Muster (Sinawali bzw. Cabca) geschlagen, deren Komplexität sich beliebig steigern lässt (z. B. 1 Stock gegen 2, Spiegelprinzip und komplementäres Schlagen). Die fortgeschrittenen Schüler gehen dann in freie Anwendungen über. Die Armbewegungen des Doppelstocktrainings lassen sich 1:1 auf den Bereich Kadena de Mano (Techniken der leeren Hand) übertragen.

Das Doppelstocktraining schult gleichermassen die Koordination, Konzentration und Reaktion der agierenden Partner, was sich nicht nur auf den Sport positiv auswirkt!

Einzelstock

Das Einzelstocktraining stellt meist die Essenz der philipinischen Stile dar. Es werden Angriffe und Abwehr mit dem Stock trainiert. Ebenso wird die waffenlose Abwehr von Stockangriffen geübt. Einige Stile legen dabei Gewicht auf die Tatsache, dass ursprünglich statt Stöcken Klingenwaffen benutzt wurden. Die meisten Stile heutzutage gehen jedoch davon aus, dass ein Stock ein Stock ist und als solcher benutzt werden sollte. Sparring wird mit entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt.

Messer

"Wenn Du dich gegen einen Waffenangriff verteidigen willst, lerne erst den Waffenangriff!"

Dieser Grundsatz gilt für alle Gegenstände, die in der Hand gehalten und als Waffe genutzt werden können (z.B. Stock, Messer, Flasche, Stein). Fortgeschrittene erkennen, dass es bei der Abwehr weniger auf die individuelle Waffe als auf den Winkel ankommt, aus welchem der Angriff geführt wird. Hierbei sind alle Gegenstände und Waffen als potentiell gefährlich einzustufen und zu respektieren.

Espada y daga

Fortgeschrittene Schüler lernen hier den Umgang mit einer langen und einer kurzen Waffe. Die notwendige ständige Distanzveränderung vermittelt Lerneffekte im sinnvollen Umgang mit Kurz- bzw. Langwaffe. Im Training handelt es sich um ein Messer und einen Stock. Wenn vorhanden, können anstelle des Stocks natürlich auch Trainingsschwerter verwendet werden.

Waffenlose Techniken

Hier kann in 4 Bereiche unterschieden werden:

1. Panantukan, bezeichnet Boxen. Auf der Bewegungsgrundlage des englischen Boxens werden zusätzliche Möglichkeiten genutzt (Ziehen, Stossen, Gunting, Ellbogeneinsatz etc.)

2. Sikaran, bezeichnet Treten. Beim Kali Silat Evolution werden auch Elemente des Thaiboxens sowie des Savate Boxe Francaise genutzt.

3. Kadena de mano, bezeichnet „Trapping“, in etwa „Immobilisieren der gegnerischen Arme“, um selbst treffen zu können. Hier kommen auch die bekannten Gunting-Techniken zum Einsatz, bei denen empfindliche Stellen der angreifenden Extremität angegriffen werden, sowie Hebeltechniken. Der Übergang zum folgenden Bereich, Dumog, ist fliessend.

4. Dumog, bezeichnet Ringen. Hier wird versucht, den Gegner schnellstmöglich auf ökonomische und kräftesparende Weise zu Boden zu bringen. Entgegen Sportarten wie z.B. Judo oder Ringen mit ihren spektakulären Würfen entfällt hier der „sportliche“ Aspekt völlig, auch wenn Kenntnisse in diesen o. ä. Sportarten von Vorteil sein können, um entsprechende Kontermöglichkeiten zu haben.
KSE Summercamp
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Highlights
  22.02.2014, POTSDAM


  08.09.2013, BERLIN


  EASTER CAMP 2012, KÖLN


  28.08.2011, BERLIN